Sanitätsdienst Bundeswehr

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10. ATLS Kurs in Koblenz durchgeführt

Koblenz, 07.10.2011.
Vom 7. bis 8. Oktober 2011 fand im Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz der 10. ATLS Kurs statt. Seit dem Jahre 2007 hat das ATLS-Team unter der Leitung von Oberfeldarzt Dr. Sebastian Hentsch hier eine Tradition begründet. Zum Jubiläumskurs konnten Vertreter der Abteilungen Unfall- und Viszeralchirurgie, Anästhesie, Neurochirurgie, Radiologie und Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie als Teilnehmer begrüßt werden.

In westeuropäischen Ländern sowie Nordamerika ist die Absolvierung dieses Kurses für die ärztliche Arbeit im Schockraum obligatorisch. Auch in den internationalen NATO-Einsätzen des Sanitätsdienstes der Bundeswehr ist das Beherrschen der Schockraumsprache essentielles Werkzeug.

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Bedeutend für zivil-militärische Zusammenarbeit

Das Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz hat sich im Jahre 2009 als überregionales Traumazentrum der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie zertifizieren können. Bedingt durch die politischen Entwicklungen im zivilen deutschen Gesundheitsmarkt (Zertifizierung und Netzwerkentwicklung in der Traumabehandlung, Aufbau des Traumanetzwerks Mittelrhein) hat der Kurs zusätzlich Bedeutung bei der zivil-miltärischen Zusammenarbeit in der Region erhalten. Am aktuellen Kurs nahmen beispielsweise Vertreter der Unfallchirurgischen Klinik des Evangelischen Stiftsklinikums in Koblenz teil. Im Rahmen des zweitägigen Kurses wird die standardisierte Behandlung von schwerverletzten Patienten im Schockraum interdisziplinär vermittelt.

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Ärzte an einer Übungspuppe

Übung der Abläufe (Quelle: Sanitätsdienst Bundeswehr/Dr. Sebastian Hentsch)Größere Abbildung anzeigen

Auch sehr spezifische Notfälle geübt

Im Rahmen von Vorträge werden spezifische Aspekte der Traumaversorgung, z.B. Schockbekämpfung, Therapie von abdominellen, thorakalen, cerebralen und Extemitätenverletzungen vermittelt. Dabei wird auch auf besondere Aspekte wie Trauma bei pädiatrischen, geriatrischen und schwangeren Schwerverletzten eingegangen. Weiterhin werden Grundtechniken der Behandlung Schwerverletzter im Schockraum (Anlage von Thoraxdrainagen, Koniotomie, Perikardpunktion, usw.) an Phantomen geübt. Für den Jubiläumskurs konnten erneut erfahrene Referenten großer deutscher Traumazentren und der Erasmus-Universität Rotterdam gewonnen werden. Abschluß des zwei mal zwölf Stunden dauernden Kurses war die Übergabe der international anerkannten Zertifikate an die 16 Kursteilnehmer. Für das Jahr 2012 sind erneut drei Kurse zur Einsatzvorbereitung der Sanitätsoffiziere im Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz geplant.

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Stand vom: 02.12.13 | Autor: Dr. Sebastian Hentsch


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